Wenn die Uhr baden geht ...

Was Sie schon immer über wasserdichte Uhren wissen wollten und was Sie dabei beachten sollten.

Uhrentechnik ist Präzisionstechnik. Beim Begriff Wasserdichtheit geht die Präzision baden - ein Durcheinander von Informationen, unterschiedlichen Angaben, Widersprüche. Schuld an der allgemeinen Konfusion ist auch die Tatsache, daß sich in den vergangenen Jahrzehnten die Bezeichnungen und Zuordnungen für wasserdichte Uhren immer wieder geändert haben.
So gibt es Zifferblattaufschriften und Prägungen auf Gehäuseböden wie: waterproof, wasserdicht, wassergeschützt, waterresistant und 100% wasserdicht.

Als wirklich für den Wassersport taugliche Uhren sollten mindesten ein Gehäuse mit der Kennzeichnung 10 Bar, 10 ATM oder 100m tragen. Zum Tauchen mit Gerät sind Uhren mit mindestens 20 Bar, 20 ATM oder 200m geeignet. Zudem darf der Drehring nur gegen den Uhrzeigersinn verstellbar sein.

Alle anderen Uhren sind NICHT für den Betrieb in nasser Umgebung geeignet. Uhren mit einer Bezeichnung 3 Bar, 30m sind resistent gegen das Eindringen von Feuchtigkeit in einer Wassertiefe von 1m OHNE Bewegung und OHNE Termperaturänderung! Alalog dazu sind Uhren mit der Bezeichung 50 auch nur sehr bedingt zum Baden geeignet.


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